GEMEINSAM MIT TIEREN, IM ZUSAMMENSEIN UND IN DER INTERAKTION MIT DEN TIEREN, SPIELEN SICH STETES DIESE GANZ KLEINEN, FEINEN UND OFTMALS KAUM OFFENSICHTLICH MERKBAREN PROZESSE AB.
 IMMER DA, WO LEBEWESEN (MENSCH/TIER) IN BEGEGNUNG UND BEZIEHUNG TRETEN, ÖFFNEN SICH SOZIALE, EMOTIONALE, PHYSISCHE UND PSYCHISCHE RÄUME. 
DIESE AKTIV ZU GREIFEN, ZU GESTALTEN, ZU BELEBEN UND ZU EINEM LERN- ENTWICKLUNGS- UND ERFAHRUNGSRAUM FÜR DIE KINDER ZU MACHEN, IST MEIN ANLIEGEN IN DER TIERGESTÜTZTEN INTERVENTION MIT HUND, SCHAFEN UND ESELN.


„Es sind einfache Interaktionen, die zwischen Kindern und Tieren ablaufen, aber gerade in ihrer Einfachheit bieten sie Gewähr für die Entwicklung kindlicher Kompetenzen, die in einer hoch entwickelten, auf kognitive Effizienz und Kontrolle ausgerichteten Gesellschaft zu wenig beachtet werden“
                                                                                       Erhard Olbrich




DIE TIERE

Durch die Vielfalt der Tiere mit ihren sehr unterschiedlichen Wesensmerkmalen (Hund, Schafe, Esel) ist es mir möglich, ein weites Spektrum an Begegnungsqualitäten anbieten zu können.

HUND

Die Hündin Ira ist stets dabei. Meist die erste Begrüßung für die Kinder, als Brücke bei Anfangsschwierigkeiten, als stiller Begleiter und Beobachter der Arbeit der anderen Tiere, aber natürlich viel lieber im direkten Kontakt, im eigenen Agieren mit den Kindern. Mit großer Freude kommuniziert sie, empfängt ihre Aufgaben, tritt in Interaktion mit den Kindern, spielt und arbeitet unermüdlich und stets voll Freude mit.

Sie macht es den Kindern sehr leicht, in Begegnung und Beziehung zu treten, angemessen zu reagieren, zu üben, sich selbst zu koordinieren und klar aber freundlich zu kommunizieren.

Ira ist ein Labradoodle, von mir zum pädagogischen Begleithund ausgebildet und von kleinst an den Umgang mit Kindern gewohnt.

SCHAFE

Die 14 Schafe  begegnen einem stets zunächst als bunt gemischte Herde. Die Begrüßung kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem wer und wie dieser auf sie zukommt. Ist es eine vertraute Person, mit sachter Gestik und Sprache, so wird sie mit einem lauten, vielfältigen „Mäh“ begrüßt. Freudig kommen die Schafe her, schnuppern, drängeln, auf der Suche nach Kontakt.

Fremde Personen, die sich im Sinne der Schafe angemessen verhalten, werden aus sicherem Abstand wohlwollend prüfend betrachtet. Hier gilt es nun, Beziehungsaufbau zu leisten, Vertrauen zu gewinnen.

Ist den Schafen die Situation doch zu suspekt, so vergrößern sie ganz konsequent den Abstand.

Hier wird deutlich, wie sensibel, vorsichtig, zunächst zurückhaltende und dennoch zugewandte Tiere die Schafe sind.

Ist jedoch eine Vertrauensbasis gelegt, lassen sie sich sehr gerne auf den Kontakt mit den Kindern ein. Kraulen, Streicheln, Füttern und gemeinsames im Stall und auf der Wiese Sitzen/Liegen können erlebt werden.

In diesem Beziehungszusammenhang werden dann aus der Herde einzelne Tierpersönlichkeiten mit Charaktereigenschaften und Namen, die wohl kaum zu verwechseln sind.

Einmal im Jahr, nach dem Scheren, beschenken uns die Schafe mit einer unglaublichen Fülle an Wolle. Dies ermöglicht ein vielfältiges Angebot der Wollverarbeitung. (Zupfe, Waschen, Kardieren, Filzen, Spinnen, Färben.)

ESEL

Im Zugehen auf die fünf Esel treten einem ganz gleich vier sehr zugewandte Esel-Persönlichkeiten entgegen. Mit großen, aufgerichteten Ohren und erwartungsvollen Blicken registrieren sie sofort jeden, der sich ihnen nähert, in froher Erwartung auf Begegnung. Eine eindeutige und offene Willkommensgeste sowohl von Sophi und Paul (Hausesel) als auch von Pauline und Osti (Poitou Esel).

In ihrem unterschiedlichen Verhalten wird ganz schnell deutlich, dass jeder der vier Esel unglaublich individuell ist, jeder unzählige Alleinstellungsmerkmale hat, in Aussehen und Verhalten. Gerade diese kleinen, feinen Eigenheiten machen sie zu einem ganz unverwechselbaren, nahbaren Gegenüber für die Kinder.

Diesen Vertrauensvorschuss, den die Esel im Laufe der Jahre durch kontinuierliche, liebevolle und verlässliche Beziehungsarbeit gewonnen haben, gilt es nun zu nutzen und keinesfalls zu enttäuschen.

Es ist ein bereits gebildeter Beziehungsraum zwischen mir und den Eseln, in den die Kinder dann eintauchen können, in dem es zu einem Mitschwingen kommen kann.

Die Esel lieben Begegnung und Berührung, sind gerne in menschlicher Gesellschaft, freuen sich über Spaziergänge, tragen die Kinder, mögen Beschäftigung aller Art. Die Esel können zu bedeutsamen Entwicklungsbegleitern werden 

Konzept TGI

WAS IST TGI (Was bedeutet sie für mich)

Die Tiergestützte Intervention umfasst die Bereiche Tiergestützte Therapie, Tiergestützte Pädagogik, Tiergestützt Förderung und Tiergestützte Aktivität. (Genaueres kommt noch)

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